Das “AU-JA”-Spiel — hats in sich…

Das AU-JA-Spiel” — hats in sich…

Heute möchte ich ein wun­der­bares, spritziges, energiebrin­gen­des, spaßiges und zugle­ich her­aus­fordern­des Spiel für den Som­mer (oder andere Jahreszeit­en 😉 vorstellen.

Es kann mit Fre­un­den oder Fam­i­lie oder nur begleit­et für Kinder (oder wie auch immer) drin­nen oder draußen gespielt wer­den.

Zuerst wird fest­gelegt, wie lange gespielt wird. Zum Beispiel eine halbe oder eine ganze Stunde. Zur Auflockerung geht auch kürz­er.

Wenn ein­er aus der Gruppe eine Idee hat, sagt er (oder sie): “Lasst uns … machen!” …  ste­ht natür­lich für die Idee. Es kön­nte sein: Alle im Kreis herum­laufen, oder grup­penkuscheln oder die Popos aneinan­der dötschen oder ausziehen und in einen Pool oder See (falls vorhan­den) sprin­gen. Es gibt keine Regeln dafür oder Tabus.

Alle Mit­spiel­er müssen nach der Aus­sage: “Lasst uns… machen!” begeis­tert laut: AU JA rufen und das müssen dann alle machen. Es wird solange gemacht, bis jemand anders eine neue Idee hat und ruft: “Lasst uns … (die Idee) machen!”. Dann müssen wieder alle begeis­tert rufen: “AU JA!” und alle machen das. Man darf nicht nein sagen oder sich ver­weigern, kann aber jed­erzeit die ger­ade aus­ge­führte Aktion been­den, indem man eine neue Idee aus­ruft: “Lasst und … machen!”

Das war’s schon. Son­st gibt es keine Regeln. Es klingt vielle­icht erst mal etwas rigide, da man sich für etwas begeis­tern muss und das auch (erst mal) mit­machen muss, egal, wie es einem gefällt. Aber: Falls es nicht gefällt ist man ja in der eige­nen Ver­ant­wor­tung etwas anders vorzuschla­gen: “Lasst und … machen!” und das nicht oder nicht mehr gewollte ist sofort vor­bei. Das Spiel erfordert, dass man gut bei sich ist, auf sich achtet, die eige­nen Gren­zen und Impulse wahrn­immt und sich dafür ein­set­zt. Das Spiel bringt eine sehr hohe Wach­heit für jeden Augen­blick und im Hier und Jet­zt sein mit sich. Sich­er kann man bei Über­forderung (zum Beispiel wenn man etwas auf keinen Fall machen möchte oder nicht weit­er­ma­chen möchte und keine Idee hat oder sich damit über­fordert fühlt) aussteigen. Es soll ja nicht trau­ma­tisierend wirken…

Ein­fach mal aus­pro­bieren. Ich hat­te nach dem ersten Mal spie­len nach ein­er hal­ben Stunde eine kaum vorher in meinem Leben gekan­nte hohe Energie, Wach­heit, im Hier und Jet­zt sein und sprühte über vor Freude.

Viel Spaß und weit­er­hin einen schö­nen Som­mer! 🙂

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ich werde Ihnen antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natür­lich anonym) veröf­fentlichen.

Her­zlich Grüße von:

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