frühe (kindliche) Prägungen und ein selbstbestimmtes Leben

 

Frühe (kindliche) Prägungen und ein selbstbestimmtes Leben

Frühe (kindliche) Prä­gun­gen haben Auswirkun­gen auf unser jet­ziges Denken, Fühlen und Han­deln. Dieses geschieht meist unbe­wusst. Und sie bee­in­flussen stark. Zum Beispiel in der Part­ner­wahl, im Han­deln und Mustern in Beziehun­gen und am Arbeit­splatz. In Beziehun­gen wieder­holt man oft die Eltern­beziehun­gen oder wie diese mit uns umge­gan­gen sind. Auch die Glaubenssätze, nach denen die Eltern gelebt haben. Wir haben alle unsere Wun­den von früher und sind heute beson­ders empfind­lich, wenn diese “aktiviert” wer­den. Wur­den wir fürher von Mut­ter mit unseren Bedürfnis­sen nicht gut gese­hen und beachtet, reagieren wir heute ver­let­zt, gekränkt, wenn der Parter /die Part­ner­in uns mal nicht so beachtet oder ernst nimmt, wie wie es in dem Moment brauchen wür­den.

Na gut, so ist das. Wir wün­schen uns (ich denke mal, dass sich das jed­er wün­scht ;-):

Ein selb­st­bes­timmtes Leben!

Wir wür­den heute zum Teil lieber anderes han­deln, als wir es nun­mal tun und ver­ste­hen das nicht immer so ganz. Was man oft tut, wenn man so etwas merkt, ist Abehnung sich selb­st gegenüber. Man mag sich nicht und möchte anders sein. Hil­ft das? Jed­er weiß, dass es nicht hil­ft. Meine Erfahrung ist, dass so ein Muster oder Empfind­lichkeit mit Selb­stablehnung eher stärker/größer wird.

Das wiederum ist auch eine gute Nachricht! Wenn es mit Ablehnung schlim­mer wird, muss es mit Selb­stliebe und Annahme bess­er wer­den. Ja, das ist der Fall. Wir müssen uns also “nur” mehr selb­st lieben und annehmen. Wie geht das im All­t­ag?

  • Sich öfters mal selb­st “in den Arm nehmen”, ger­ade, wenn es nicht so gut läuft.
  • Ver­ständ­nis für sich selb­st auf­brin­gen, wenn man nach alten ungeliebten Mustern denkt fühlt, han­delt.
  • Sich selb­st verzei­hen, wenn man jeman­dem anderen weh getan hat.
  • Falls etwas innen drin “aua” macht, sich mal die Hände auf die Stelle leg­en und sich selb­st Liebe schenken. Das geht auch “nur” ín der Fan­tasie, wenn es mal nicht passt.
  • Auch den anderen in sein­er Ver­let­zlichkeit sehen oder dessen Unver­mö­gen die alten Muster ein­fach wegzu­lassen.  Also auch Ver­ständ­nis für den anderen haben.
  • Mit sich selb­st so umge­hen, wie man es als Kind von den Eltern gern gehabt hätte.
  • Sich der alten Muster bewusst wer­den und sich liebevoll entschei­den, anders zu han­deln.
  • usw.

So kann der Grund­stein für ein selb­st­bes­timmtes Leben gelegt und erlernt wer­den :-).

Viel Erfolg beim Üben! 🙂

Haben Sie diese Tipps und Beschrei­bun­gen inspiri­ert? Gibt es noch The­men, die Sie für Sich klären und ver­tiefen möcht­en? Haben Sie noch Fra­gen dazu?
Schreiben Sie mir hier einen Kom­men­tar, 
ich werde Ihnen antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natür­lich anonym) veröf­fentlichen.

Her­zlich Grüße von:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.