Erfüllung der Wünsche: Die Kraft der Imagination

Praxistipp: Wünsche, die Kraft der Imagination

 

Wir wün­schen uns vieles in unser Leben und manch­es auch weg.
Oft­mals ist man in Gedanken eher bei dem, was man nicht oder nicht mehr will.
Aus “Bestel­lun­gen beim Uni­ver­sum” oder ander­er ein­schlägiger Lit­er­atur 😉 wis­sen wir ja schon wie das mit den Wün­schen funk­tion­ieren kön­nte.

Eins ist klar: Das, was wir denken, glauben und fühlen ziehen wir in unser Leben. Es “mate­ri­al­isiert” sich irgend­wie. Siehe auch die “selb­ster­fül­len­den Prophezei­hun­gen”. Wenn wir also viel das denken, was wir nicht mehr wollen und darüber jam­mern, desto stärk­er hal­ten wir diese Real­itäten in unserem Leben fest. Sie wer­den bei jedem Gedanken und Vorstellen daran genährt.

Gehirn­forsch­er haben in den let­zen Jahrzehn­ten fest­gestellt, dass sich durch das denken (vorstel­llen) und fühlen Synapsen im Gehirn bilden. Je mehr und öfter wir das selbe denken und fühlen, desto größer und dick­er wer­den die Date­nas­truk­turen im Gehirn. Alte Glaubenssätze von früher sind schon mit 10-spuri­gen stark befahre­nen Auto­bah­nen ver­gle­ich­bar. Und die alten Glaubenssätze sind oft unbe­wusst. Unbe­wusstes Denken stärkt die Date­nau­to­bah­nen genau­so wie bewusste Vorstel­lun­gen und Denken.

Diese alten Struk­turen sind meist der Grund, warum große Wün­sche und Bemühun­gen sich nicht oder schw­er im Leben ver­wirk­lichen. Es gibt möglicher­weise unb­wusstes Glauben dage­gen und das alte ist oft stärk­er!

Man hat auch her­aus­ge­fun­den, dass sich die Synapsen stärk­er bilden, je mehr Wahrnehmungsebe­nen im Denken oder Glauben zusam­menkom­men. Damit ist gemeint, dass die Synapsen viel stärk­er wach­sen, wenn man etwas denkt und sich das auch in real­is­tis­chen Bildern vorstellt, das dann fühlt, sog­ar real­is­tisch riecht und schmeckt. Also ja real­is­tis­ch­er und im Leben inte­gri­ert­er eine Vorstel­lung ist, desto stärk­er entwick­eln sich die Date­nau­to­bah­nen im Gehirn.

Dazu habe ich fol­gen­den Prax­is­tipp oder Übung:

Jeden Tag ein­mal in med­i­ta­tiv­er Hal­tung und Ruhe etwa 5 bis 10 Minuten hin­set­zen. Sich das, was man sich ins Leben wün­scht mit inneren Bildern so real­is­tisch wie möglich vorstellen. Wie sieht das Leben konkret in der Zukun­ft aus, wenn der Wun­sch schon erfüllt ist (wäre)? Wie wacht man dann mor­gens auf, wie begin­nt man den Tag, wie ist der All­t­ag mit dem erfüll­ten Wun­sch? Wie sind dann die Begeg­nun­gen mit anderen? Wie ist die Umge­bung, die Hel­ligkeit, der Duft der Luft, die Geräusche, vielle­icht sog­ar der Geschmack? Je real­is­tis­ch­er diese Vorstel­lun­gen vom Leben mit den erfüll­ten Wün­schen ist, desto stärk­er wer­den neue Synapsen im Gehirn und der Glaube, dass sich das ver­wirk­licht.
Auch auf die Wieder­hol­ung kommt es an!  Diese Übung sollte so oft wie es geht, möglichst jeden Tag, gemacht wer­den. Bis sich eine deut­liche Verbesserung oder die Erül­lung des Wun­sches ein­stellt.
Auch Selb­st­beobach­tung ist da anger­at­en. Wann ist man unbe­wusst wieder in alten Vorstel­lun­gen, dass es nicht so ist wie gewün­scht. Am besten steuert man sofort mit neuen Gedenken und Vorstel­lun­gen gegen, indem man sich das eige­nen Leben real­is­tisch vorstellt, wenn die Wün­sche erfüllt sind.

Viel Spaß und Erfolg bei der neuen Kraft der Imag­i­na­tion!

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ich werde Dir antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natür­lich anonym) veröf­fentlichen.

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