Eins mit mir sein…

Praxistipp: Eins mit mir sein…

Mach­mal sagt man: ” ich bin eins mit mir” oder “ich bin uneins mit mir” oder “nicht eins mit mir”. Im pos­i­tiv­en Fall meinen wir damit, dass wir uns in unser­er Mitte fühlen, im Reinen, dass wir aufgerichtet und klar sind. Im NLP (neu­ro-lin­guis­tis­ches-Pro­gram­mieren) gibt es einen Satz: “ich füh­le mich eins mir mir, wenn alle inneren Anteile, die zu ein­er bes­timmten Aktion oder einem Wun­sch gehören an einem Strang ziehen.” Wir haben viele innere Anteile, die manch­mal sog­ar gegen­teiliges wollen. Dann sagen wir intu­itiv: “ich füh­le mich zer­ris­sen”. Es ist so, als würde ein Anteil mich wie mit einem Seil in die eine Rich­tung, ein ander­er in die andere Rich­tung ziehen. Wir erleben uns hand­lung­sun­fähig und müde. Diese “Zieherei” in unter­schiedliche Rich­tun­gen kostet enorm viel Kraft ohne weit­erzukom­men. Wie beim­Tauziehen!

Hierzu möchte ich einen med­i­ta­tive Übungsvorschlag empfehlen:

Wenn ich mich wieder eins mit mir fühlen möchte, ist ein möglich­er Weg, die Aufmerk­samkeit weg vom Außen nach Innen zu richt­en. Den inneren Anteilen oder Stim­men auf die Spur kom­men. Meist sind es wieder­stre­i­t­ende Gefüh­le oder Gefüh­le, die ich nicht mag, die ich weg haben möchte. Ich kann mir bewusst wer­den, welche Gefüh­le da stre­it­en oder welche ich nicht haben will. Dann stelle ich mir vor oder tue das wirk­lich, dass ich die Hände nach vorn aus­bre­ite, sie zusam­men­bringe und wie eine Schale etwas von mir weghalte. In dieser Schale stelle ich mir die ungeliebten Gefüh­le vor. Falls es wieder­stre­i­t­ende Gefüh­le sind, führe ich die Hände etwas auseinan­der. In der linken Hand die einen, in der recht­en die anderen Gefüh­le. Dann führe ich ganz langsam bei­de Hände vor mir in der Mitte zusam­men. Und jet­zt führe ich langsam bei­de Hände wie eine Schaufel zu mein­er Brust, zu meinem Herzen, bis die Hände auf mein­er Brust liegen. Diese Bewe­gung darf mehrere Minuten dauern. Ganz langsam. Jet­zt stelle ich mir vor, wie diese Gefüh­le alle in mein­er Brust / in meinem Herzen Platz haben. Alle dür­fen sein, allen gebe ich die gle­iche Berech­ti­gung. Ich “befriede” mich selb­st. Bin wieder eins mit mir selb­st. Füh­le wieder Frieden. Atme wieder durch. Alles darf in mir sein, alles hat wieder seinen Platz und Berech­ti­gung. Schön!

Wie die meis­ten med­i­ta­tiv­en oder imag­i­na­tiv­en Übun­gen emp­fielt sich, diese vielle­icht ein­mal am Tag zu machen. Eine Zeit lang. Oft reichen schon 5 Minuten. Und es ist viel mehr Frieden da und Kraft. Eins sein…

Viel Erfolg damit! 🙂

Haben Sie diese Tipps und Beschrei­bun­gen inspiri­ert? Gibt es noch The­men, die Sie für Sich klären und ver­tiefen möcht­en? Haben Sie noch Fra­gen dazu?
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ich werde Ihnen antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natür­lich anonym) veröf­fentlichen.

Her­zlich Grüße von

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