17 “Core Commitments” für die Transformation unseres Bewusstseins.

Die tiefe Inten­sion von Blick­öff­nung drückt sich aus in der Wieder­ent­deck­ung bzw. Entwick­lung unser­ers ure­ige­nen Wesens. Der Essenz. Dem Wesenskern (core).
Die Israelin Miki Kash­tan hat teilt diese Inten­sion und hat 17 Kern­vere­in­barun­gen mit sich selb­st entwick­elt, um diese Hin­wen­dung und Befreiung der Essenz durch Affir­ma­tio­nen und Prak­tiken zu unter­stützen.
Diese wur­dem von Mar­tin Kirch­n­er über­set­zt und veröf­fentlicht (siehe unten). Ich per­sön­lich finde diese Vere­in­barun­gen so essen­ziell, dass ich Sie Ihnen hier nahele­gen möchte.

Was ich für mich selb­st will…

1. Offen sein mir selb­st gegenüber (aussteigen aus der Selb­stverurteilung).
- Selb­st wenn ich mich auf ein­er Weise ver­halte, die ich gle­ichzeit­ig ablehne, will ich mein Herz offen hal­ten mir selb­st gegenüber.

Wenn ich merke, dass ich mich selb­st verurteile, will ich mir Unter­stützung dafür holen, mich wieder mit mir selb­st zu verbinden und die Bedürfnisse, die mein Han­deln motivieren, mit­füh­lend zu hal­ten und wert zu schätzen.

2. Offen sein für volle emo­tionalen Erfahrung.
- Selb­st wenn meine Gefüh­le für mich unan­genehm sind, will ich für mich präsent sein und mein Herz für die Fülle mein­er emo­tionalen Erfahrung offen hal­ten.

Wenn ich merke, dass ich anges­pan­nt bin und über meine Erfahrun­gen hin­wegge­he, mich betäube oder meine Gefüh­le abschalte, dann will ich mir Unter­stützung dafür holen, meinen Wider­stand / meine Wehrhaftigkeit los zu lassen und mich für das zu öff­nen was ist.

3. Meine Bedeut­samkeit riskieren.
- Selb­st wenn ich voller Zweifel bin, will ich mich in vollem Umfang der Welt anbi­eten.

Wenn ich merke, dass ich denke, ich sei nicht wichtig oder mein Tun sei nicht von Bedeu­tung, dann will ich mir Unter­stützung dafür holen, wieder zu dem Wis­sen zurück­zukom­men, dass mein Dasein und meine Begabun­gen von Bedeu­tung sind.

4. Ver­ant­wor­tung übernehmen.
- Selb­st in Zeit­en in denen ich mich im Angesicht von Hin­dernissen oder schwieri­gen Emo­tio­nen über­wältigt füh­le, will ich die volle Ver­ant­wor­tung für meine Gefüh­le, mein Tun und mein Leben übernehmen.

Wenn ich merke, dass ich Macht an andere Men­schen abgebe, an höhere Mächte oder an ana­lytis­che Kat­e­gorien wie „meine Ver­gan­gen­heit“ oder Beze­ich­nun­gen, die ich mir gebe, will ich mir Unter­stützung dafür holen, die grundle­gende Wahl­frei­heit in mir wiederzufind­en, zu leben wie ich möchte und zu bit­ten um was ich möchte.

5. Für mich selb­st sor­gen.
- Selb­st wenn ich gestresst bin, mich über­wältigt füh­le oder von meinen Gefühlen abgeschnit­ten bin, will ich mich um mein Wohl­sein bemühen und Maß­nah­men ergreifen, die mein Leben nähren.

Wenn ich merke, dass ich Strate­gien ver­nach­läs­sige, von denen ich weiß, dass sie zu meinem Leben beitra­gen (so wie mich sportlich zu betäti­gen, Essen wie ich es möchte, Unter­stützung und Empathie wie benötigt annehmen, wohltuende Aktiv­itäten oder andere Dinge, die mich unter­stützen), dann will ich mir Unter­stützung dafür holen, mich wieder mit dem Wert meines eige­nen Lebens zu verbinden und mit meinem Wun­sch, mich zu nähren.

6. Für Aus­gle­ich und Bal­ance sor­gen.
-
Selb­st wenn ich ver­sucht bin, mich zu über­las­ten (ein­schließlich auf­grund irgen­dein­er dieser Erk­lärun­gen), will ich in jedem Moment acht­sam gegenüber meinen Gren­zen sein.

Wenn ich merke, dass ich mich unter Druck set­ze, dann will ich mir Unter­stützung dafür holen, die natür­liche Weisheit meines Organ­is­mus zu respek­tieren. Und ich will darauf ver­trauen, dass ich mit der Zeit meine Kapaz­itäten erweit­ere, selb­st wenn ich inner­halb mein­er derzeit­i­gen Gren­zen bleibe.

Was ich in Bezug auf Andere will…

7. In jedem Fall lieben.
-Selb­st wenn meine Bedürfnisse ern­stlich uner­füllt sind, will ich mein Herz offen hal­ten.

Wenn ich merke, dass ich Urteile bilde, voll Ärg­er oder son­st wie getrig­gert bin, will ich mir Unter­stützung dafür holen, meine Urteile zu trans­formieren und anderen mit Liebe zu begeg­nen.

8. Die Unschuld der Anderen voraus­set­zen.
-Selb­st wenn ich die Hand­lun­gen oder Worte ander­er nicht ver­ste­he oder sie mir Angst machen, will ich davon aus­ge­hen, dass ihnen eine men­schliche Absicht zugrunde liegt, die auf echt­en Bedürfnis­sen basiert.

Wenn ich merke, dass ich son­stige Motive ver­mute, oder die Hand­lun­gen ander­er analysiere, will ich mir Unter­stützung dafür holen, mich wieder in der Klarheit zu ver­ankern, dass jede men­schliche Hand­lung ein Ver­such ist, Bedürfnisse zu erfüllen, die auch in mir angelegt sind.

9. Empathis­che Präsenz.
-Selb­st wenn andere im Schmerz sind und abgeschnit­ten von sich selb­st, wenn sie starke Gefüh­le aus­drück­en oder verurteilen, will ich eine entspan­nte Gegen­wär­tigkeit mit ihrer Erfahrung aufrecht hal­ten.

Wenn ich merke, dass ich ver­suche, in Ord­nung zu brin­gen, Ratschläge zu geben, mech­a­nisch Empathie gebe oder meine Aufmerk­samkeit ander­swo hin­wende, will ich mir Unter­stützung dafür holen, dass ich das Ver­trauen in das Verän­derungspo­tentzial / die Ver­wand­lungskraft wiederfinde – und auch in das Geschenk, ein­fach nur mit jeman­dem zu sein.

10. Großzügigkeit.
-Selb­st wenn ich ängstlich bin oder wenig Ressourcen habe, möchte ich aktiv für andere da sein und auf deren Bit­ten einge­hen.

Die weit­eren 11.–17. Com­mit­ments und zusät­zliche Beschrei­bun­gen hier klick­en.

Wenn ich merke, dass ich mich angstvoll anspanne und unwillig werde, zu geben, will ich mir Unter­stützung dafür holen, jeglich­es Man­geldenken loszu­lassen und Gele­gen­heit­en willkom­men zu heißen. in denen ich geben kann.

Was ich in der Inter­ak­tion mit anderen will…

11. Authen­tiz­ität und Ver­let­zlichkeit.
-Selb­st wenn ich mich ängstlich und mein­er Selb­st unsich­er füh­le, will ich meine innere Wahrheit mit anderen teilen, und dabei acht­sam und mit­füh­lend mit mir selb­st und anderen umge­hen.

Wenn ich merke, dass ich mich ver­stecke oder schütze, will ich mir Unter­stützung dafür holen, die Möglichkeit anzunehmen, dass ich mein Selb­st­ge­fühl aus­dehnen und Scham über­winden kann.

12. Ver­füg­bar sein für Feed­back.
-Selb­st wenn ich so gese­hen und angenom­men wer­den möchte wie ich bin, will ich offen für Rück­mel­dun­gen von anderen sein, um zu ler­nen und zu wach­sen.

Wenn ich merke, dass ich mich vertei­di­ge oder in die Selb­stverurteilung abrutsche, will ich mir Unter­stützung holen, um die Schön­heit und das Geschenk in dem zu find­en, was mir mit­geteilt wird.

13. Offen sein für Dia­log.
-Selb­st wenn ich sehr an einem bes­timmten Ergeb­nis inter­essiert bin, will ich offen dafür bleiben, meine Inter­essen im Dia­log zu ändern.

Wenn ich merke, dass ich einen Stand­punkt vertei­di­ge oder jeman­dem anderen von sein­er Posi­tion abzubrin­gen ver­suche, will ich mir Unter­stützung dafür holen, die Anhaf­tung loszu­lassen und mich mit meinen Bedürfnis­sen und den Bedürfnis­sen der anderen zu verbinden und darauf hinzuar­beit­en, dass sich aus dieser Verbindung mit den Bedürfnis­sen neue Möglichkeit­en entwick­eln kön­nen.

14. Kon­flik­te lösen.
-Selb­st wenn ich viele Hin­dernisse habe, mich mit jeman­dem zu verbinden, will ich mich dafür offen hal­ten, Prob­leme zwis­chen uns mit der Unter­stützung ander­er zu lösen.

Wenn ich merke, dass ich von jeman­dem Abstand nehme, will ich mir Unter­stützung dafür holen, damit ich mich wieder an die Magie von echtem Dialogs erin­nere und mich em Prozess der Heilung und Ver­söh­nung anver­traue, um die Verbindung zwis­chen uns wieder­herzustellen.

Was ich in Bezug auf das Leben will…

15. All­seit­ige Abhängigkeit anerken­nen.
-Selb­st wenn ich Tren­nung erfahre oder tiefe Iso­la­tion, will ich mein Herz für die Fülle und all­seit­ige Ver­bun­den­heit allen Lebens öff­nen und das Bewusst­sein kul­tivieren für die zahllosen Wege, wie sich unsere Hand­lun­gen und Erfahrun­gen gegen­seit­ig bee­in­flussen.

Wenn ich merke, dass ich mich in Selb­st­genügsamkeit, Tren­nung oder Mis­strauen zurückziehe, will ich mir Unter­stützung dafür holen, mich an die Schön­heit und die Befreiung zu erin­nern, die ich erfahre, wenn ich in der all­seit­i­gen Ver­bun­den­heit weile, ein­schließlich der vie­len Wege, auf denen jedes unser­er Leben von den Gaben, Hand­lun­gen und Anstren­gun­gen ander­er abhängt.

16. Annehmen was ist.
-Selb­st wenn Verän­derung geschieht (erwün­scht oder uner­wün­scht, klein oder groß), Dinge auseinan­der­fall­en, Men­schen mich hän­gen lassen, oder auf der Welt Unglück geschieht, will ich dem Leben gegenüber offen bleiben.

Wenn ich merke, dass ich mich anspanne und vom Leben zurückziehe oder mich zu fix­en Ideen darüber hinge­zo­gen füh­le, was genau passieren sollte, will ich mir Unter­stützung dafür holen, um ein Gefühl des Friedens mit uner­füll­ten Bedürfnis­sen zu find­en – damit ich schließlich Antworten bzw. Hand­lun­gen wählen kann, die mein­er inneren Klarheit entsprechen, wie ich dem Leben begeg­nen will.

17. Das Leben feiern.
-Selb­st wenn ich Schwierigkeit­en gegenüber ste­he – per­sön­lich, in Gemein­schaft oder glob­al – will ich eine Ein­stel­lung von Wertschätzung und Dankbarkeit dafür aufrechter­hal­ten, was das Leben mir bringt.

Wenn ich merke, dass ich zynisch werde oder nur noch Schmerz und Verzwei­flung spüre, will ich mir Unter­stützung dafür holen, mein Herz mit der Schön­heit und dem Wun­der zu verbinden, das selb­st in den schlimm­sten Umstän­den im Leben existiert.

Dieser Text stammt im Orig­i­nal von Miki Kash­tan (2010) und find­et sich auf ihrer Seite „The Fear­less Heart„. Er ist hier von fol­gen­der Seite etwas freier über­set­zt wor­den:

Core Com­mit­ments

 

 

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ich werde Ihnen antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natür­lich anonym) veröf­fentlichen.

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